Die Netflix Realserie zum Anime-Hit Cowboy Bebop ist gestartet. John Cho als Spike, Mustafa Shakir als Jet und Daniella Pineda als Faye. Der Trailer gab bereits die Stimmung des Animes gut wieder und man setzt viel auf den smoothen Jazz aus der Vorlage.

Wir haben die erste Folge gesehen und können sagen, man gibt sich eine Menge Mühe, den Ansprüchen gerecht zu werden.

 

 

 

 

 

 

See you in Space, Cowboy

 

Ich halte es kurz: gebt der Serie eine Chance! Netflix und das Produktions-Team hinter der Realserie geben sich sehr viel Mühe den Anime so originalgetreu wie möglich zu inszenieren. Dabei sind immer wieder  Kleinigkeiten ausschlaggebend. 

 

Bisher habe ich zwei Folgen gesehen und die gefielen mir sehr gut. Man adaptiert in der ersten Folge die erste Geschichte des Animes um das Pärchen und ihren Drogenschmuggel. Das wird auch etwas gestreckt und so lernt man Jet und Spike in einem komplett anderen Auftrag kennen. Dieser ist aber gut inszeniert und fühlt sich schon stark nach Sci-Fi-Western an. Einen kurzer Shoot-Out in einer Casino-Raumstation später bekommen die beiden Kopfgeldjäger auch schon ihren nächsten Auftrag.

 

Dabei werden Nebenfiguren aus dem Anime und Verweise immer wieder eingestreut. Früh etabliert man auch gleich das Syndikat. Vicious wird zum Ende der ersten Folge eingeführt und die Serie soll einen klaren roten Faden um das Syndikat bekommen.

 

Der Look ist eigentlich ganz schön, wäre da nicht dieser spanische Soap-billig Filter drauf. Ein bisschen mehr dreckiger wäre toll. Nichts desto trotz fühlt sich das alles sehr nach Cowboy Bebop an. Auch wenn es hier und da mal ein paar Cringe-Momente gibt, die eben durch eine Anime-Adaption entstehen können, ist es weitaus besser als gedacht.

 

Ich werde weiter gucken und danach berichten, wie der Rest der Staffel geworden ist. Ich hoffe auf eine tolle Umsetzung der Geschichte Der lachende Tod.

 

 

 

 

Kurzfazit

 

Die Realserie Cowboy Bebop fühlt sich in den ersten beiden Folgen toll an. Das Produktionsteam und die Darsteller geben sich sehr viel Mühe den Anime so nah wie möglich umzusetzen. Der Look könnte etwas dreckiger sein, jedoch macht man mit Soundesign und der Welt viel gut.

 

Die Adaption der einzelnen Folgen wird mit neuen Sachen gestreckt, die aber nicht schlecht sind, sondern eine gute Ergänzung und mehr Charakterinteraktionen zu lassen.

 

Gebt der Serie eine Chance! Bisher machen die nicht so viel falsch und es fühlt sich sehr nah am Anime an.

 

 

 

Weitere Serien-Kritiken:

 

Tiger King 2, For All Mankind, Alice in Borderland

 

 

 

Euch gefallen unsere Rezensionen?

Helft uns, dass wir sie weiterhin machen können und gebt uns ein kleines Trinkgeld auf Ko-fi ❤️