Im neuen Dragon Ball Film Dragon Ball Super: Super Hero kehrt ein alter Feind zurück, um den sich mal nicht Son-Goku und Vegeta kümmern müssen, sondern Son-Gohan und Piccolo. Dabei gibt es jede Menge tolle Erinnerungen an die Serie, die Fanherzen höher schlagen lassen.

 

 

 

 

 

 

Die Rückkehr der Androiden

 

Nach den Ereignissen aus Dragon Ball Super: Broly trainieren Son-Goku und Vegeta mit Broly zusammen auf Beerus Planeten. Währenddessen baut Magenta, Sohn von General Red, die Red Ribbon Armee im Verborgenen erneut auf und rekrutiert kurzerhand Dr. Geros Enkel Dr. Hedo. Dieser baut neue und verbesserte Androiden.

 

Schon bald wird Piccolo vom neuen Androiden Gamma 2 angegriffen und muss sich eingestehen, nicht stark genug zu sein. Son-Gohan wiederum widmet sich voll seinen Forschungen und hat schon längst nicht mehr die Stärke aus den Cell-Tagen. Damit die Helden aber eine Chance haben, schmiedet Piccolo kurzerhand einen Plan, der die Entführung von Son-Gohans kleiner Tochter Pan beinhaltet. 

 

Die wohl größte Veränderung ist der Look des Filmes. Es ist fast alles in der 3D-CGI-Optik, bis auf die Rückblenden zum Anime. Das ist aber nicht so schlimm, wie man es sich vorstellen mag.

 

Im Gegenteil, ich finde sogar, dass es sehr an das Spiel Dragon Ball Fighter Z erinnert. Oder wenn man es noch vergleichen will, generell die Beat-Em-Up-Spiele der Firma ArkSystem. 

 

Dadurch sind die Energiebälle/-angriffe zwar nochmal leuchtender und man fühlt sich teilweise wie bei einem Rave, aber das passt zu Dragon Ball. Viel wichtiger ist aber das gesamte Feeling des Filmes.

 

 

 

 

 

Für die Fans

 

Nicht nur, dass man mit der Red Ribbon Armee eine der ersten großen Bedrohungen für Son-Goku und seine Freunde zurückholt, man lässt auch endlich mal wieder andere Kämpfer der Gruppe Z ran. Piccolo ist nun mal ein Fan-Favorit und bekommt hier eine Hauptrolle. Son-Gohan darf endlich mal wieder zeigen, warum er zurecht der stärkste Sayajin-Mensch-Mischling ist und auch die Comedy kommt wieder stärker hervor.

 

Dragon Ball Super: Broly war ein einziger krasser Fight, der eben die Kämpfe in der Dragon Ball Serie hervorhob. Darum liebt man Dragon Ball. Allerding liebt man Dragon Ball auch für seine Figuren die über die Jahre gewachsen sind und die saukomischen Momente des Alltags, wenn eben mal nicht ums Kämpfen ging. Keiner wird je die Nebengeschichte um die Führerscheinprüfungen der Gruppe Z vergessen.

 

So ist das diesmal hier auch. Natürlich gibts hier auch den krassen Endkampf, aber es gibt viele kleine schöne Geschichten.

 

Son-Gohan, der wieder mehr Vater sein muss, anstatt sich nur mit seinen Forschungen zu beschäftigen.

 

Piccolo, der die kleine Pan trainiert und eine Art Ersatz-Vaterfigur darstellt, wie schon damals bei Son-Gohan.

 

Pan, die endlich fliegen lernen möchte.

 

Oder auch Bulma, die scheinbar ewig jung bleibt – zwinker.

 

Diese Momente, kombiniert mit kleinen Rückblenden an die Animes (egal ob Dragon Ball oder Dragon Ball Z), sind es, die das hier so herzerwärmend für die Fans machen. Und der Endkampf ist natürlich etwas übertrieben, aber auch hier gibt es eine schöne Hommage an Son-Gohans coolsten Moment in Dragon Ball Z.

 

Das Sahnehäubchen ist dann die kleine Nebenstory rund um Son-Goku und Vegetas Training auf Beerus Planeten. Für Fans von Vegeta ein absoluter Traum. Eben das sind die Momente, die diesen Film sehenswert machen und einen daraus mit einem Lächeln gehen lassen.

 

 

 

 

 

Die Zukunft?

 

Es spielt sich alles nach dem Universums-Turnier Arc ab und ist im Manga Dragon Ball Super nicht relevant. Dort existiert Broly noch nicht. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Jedenfalls wäre es wünschenswert, ein paar dieser Ereignisse Kanon werden zu lassen.

 

Gerade Piccolo und Son-Gohan wachsen hier noch einmal und für zukünftige Bedrohungen ist die Erde auch ohne Son-Goku und Vegeta sicher. Für die Zukunft würde ich mir aber wieder eine Kombination aus 3D-Animation und gezeichneten Sachen wünschen, da dies bei Dragon Ball Super: Broly sehr gut funktioniert hat.

 

Ebenfalls wünsche ich mir auch wieder mehr dieser Abenteuer, die die anderen Figuren der Gruppe Z mehr in den Vordergrund rücken. Viele sind sehr beliebte Figuren und maximal Krillin, Piccolo, Son-Gohan, Son-Goten, Trunks und ab und zu Tenshin Han bekommen etwas Spotlight. Daher mag ich diesen Film wirklich sehr und empfehle ihn sehr weiter.

 

 

 

 

 

Fazit

 

Wer einen reinen Dragon Ball Film für die langjährigen Fans haben möchte, die neben Son-Goku und Vegeta auch alle anderen Figuren sehr mögen, die sollten Dragon Ball Super: Super Hero schauen. Hier spielen Piccolo und Son-Gohan mal die erste Geige und einer der ältesten Feinde von Son-Goku bekommt wieder Spotlight.

 

Gleichzeitig werden hier viele nostalgische Momente in Form von Rückblenden, Hommagen oder direkten Ansprachen gezeigt. Die Nebengeschichten passen in den Hauptplot, sind für sich genommen aber wunderschön und erfüllen hier und da kleine Fan-Träume.

 

Der Look ist nun nicht so schlimm, wie er vorher schlechtgeredet wurde, aber er wird auch kein Favorit werden. Wer das Spiel Dragon Ball Fighter Z mochte, wird hier sowohl kleine Easter Eggs finden, als auch mit dem Look klarkommen.

 

Als Fan MUSS man diesen Film gesehen haben. Ansonsten hat man aber auch als sporadischer Dragon Ball- Zuschauer oder Anime-Fan eine gute Zeit.

 

Auf der großen Leinwand könnt ihr den Film ab dem 30. August im Rahmen der Crunchyroll Anime Night sehen.