Die McKays haben wohl die größten Probleme, die eine Familie haben kann. Während die Kinder von einem Teil des Multiversums in den anderen springen, werden sie gleich von zwei Versionen ihrer Eltern verfolgt, bzw. beschützt. Die einen sind ihre leiblichen Eltern, von denen sie jedoch im Verlauf der Geschichte schon öfters getrennt waren. Die anderen beiden stammen aus einer Dimension, in der die Kinder bereits durch diese erschwerliche Reise getötet worden.

 

So ungefähr hatte ich das zumindest in Erinnerung. Glaubt mir, hier den Überblick zu behalten ist mehr als schwierig. Aber machen wir weiter im Text…

 

 

Auf einer neuen Welt angekommen, folgen auch neue Probleme. Dieses Mal ist es ein tödliches Virus, das in der Luft lauert und bereits diese Welt in eine sterbende verwandelt hat. Grant McKay und seine Begleiter bleiben diesem Umstand kaum verschont. Das Virus ist bereits in ihrem Körper und somit läuft ihnen die Zeit davon. Dies bleibt aber nicht die einzige Gefahr, der sie sich stellen müssen. Es gibt nach wie vor noch überlebende Menschen in dieser Dimension und die wollen nur eins: Rache.

 

Rick Remender hat sich schon etwas in mein Herz geschrieben. Mit "LOW" reiste er mit mir in eine weite Zukunft, zeigte mir die Stärke der Hoffnung und wie schwer es ist, dafür zu kämpfen. Mit "Black Science" dringen wir nun immer weiter in fremde Welten vor. Remender versteht es einmal mehr, eine dynamische und gut erzählte Handlung aufzubauen. Die Konflikte zwischen seinen Figuren spitzen sich immer weiter zu und auch dieses Mal wird für einige von ihnen die Reise enden.

 

Die Idee, Menschen durch ein schier endloses Multiversum reisen zu lassen, ist nicht neu. Schon viele kreative Köpfe haben sich hierbei ordentlich ausgetobt und unterschiedlichste Geschichten erzählt. Allen voran Marvel und DC haben auf dieses Thema mehr als einmal zugegriffen. Woher kommt aber diese Faszination für eine anderen Dimensionen? Ist es der Wunsch nach Veränderung? Wie würde das Leben aussehen, wenn wir eine andere Entscheidung an einem Punkt unseres Lebens gefällt hätten? Die Idee eines Multiversums lässt uns über solche Dinge nachdenken. Die Möglichkeiten sind endlos und beschränken sich dabei nicht nur auf uns selbst, sondern eben auch auf uns.

 

 

Fazit:

 

Ein unvergesslicher Trip durch ein Multiversum voller Schönheit und Gefahren. Wer schon von Anfang an dabei ist, wird sicher bis zum Schluss auch dranbleiben. Dies lohnt sich auf jeden Fall und ein Ende ist zum Glück noch nicht in Sicht.

 

 

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