Kitaro vom Friedhof hat mal wieder einige Probleme mit gefährlichen und äußerst bösartigen Yokais. Also jene Wesen, von denen er selbst abstammt und auch seine außergewöhnlichen Kräfte bekam. Doch selbst diese können ihn aus seiner aktuellen Misere nicht befreien, denn nach seinem Ausflug in den Dschungel von Neuguinea ist er zu einem riesigen Kaiju-artigen Seeungeheuer geworden.

 

 

Nach einer Lösung suchend folgte Kitaro dem Mann, dem er diesen schrecklichen Umstand zu verdanken hat. In Tokio angekommen, empfängt ihn aber das Militär mit jeder erdenklichen Gewalt und Kitaro scheint wirklich verloren.

 

 

MEINUNG

 

Freunde, packen wir mal gleich zu Beginn die Karten auf den Tisch. Die Kitaro-Reihe entpuppt sich mehr und mehr als waschechter Lesertipp und das auf zugleich mehreren Ebenen. Shigeru Mizukis Manga-Klassiker strotzt nur so vor Einfallsreichtum und jeder Menge Abwechslung.

 

Turmhohe Monster, die sich in einer Großstadt bekämpfen, ein gruseliges Schloss samt schrecklicher Kreaturen oder ein finsterer Spiegeldämon, der das Antlitz junger Frauen entführt. All diese Dinge in nur einem Band. Was will man da mehr?

 

Mit Kitaro: Schloss Yokai bringt der Berliner Verlag Reprodukt einen weiteren und äußerst lesenswerten Einzelband hervor, der sich wieder zeitlos anfühlt und Lust auf mehr macht.

 

Glücklicherweise steht Band vier auch schon in den Startlöchern.

 

 

 

Story: Shigeru Mizuki

Zeichnungen: Shigeru Mizuki

Verlag: Reprodukt

 

Seitenumfang: 192 Seiten, koloriert

Sprache: deutsch

Übersetzung: Gandalf Bartholomäus

Format: Softcover

Veröffentlichung: 4.11.2021

Limitierung: keine

Preis: 6,90 €