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Es ist ein immer wiederkehrendes Gefühl: "Das kenn ich doch irgendwoher..." – ob es nun ein ganzer Handlungsbogen ist oder nur einzelne erzählerische Elemente. Immer wieder stolpert man im Filmen, Games oder eben auch Comics auf diese Erkenntnis.

 

Was gerne auch mal als "dreister Ideenklau" deklariert wird, kann sich in Wirklichkeit als wahrer Glückssegen entpuppen. Zumindest dann, wenn man es richtig angeht und umsetzt. Mit Band 1 von "NILS" versuchen Autor Jérôme Hamon und Zeichner Antoine Carrion genau das und nehmen dafür bekannte Elemente aus anderen Werken und Erzählungen. Sie versuchen etwas eigenes und neues zu erschaffen.

 

Gelingt ihnen dieses Vorhaben und wo können die größten Probleme dabei auftreten?

 

 

Kein Zweifel, die lebenden Toten sind mitten unter uns. Na gut, sagen wir eher, sie sind im Mainstream angekommen. Lange galten nämlich Zombies hauptsächlich als billige Monster aus schlechten Horrorfilmen, die weder durch ihre Intelligenz noch durch ihr besondere Schnelligkeit hervorstachen.

 

Mit den Jahren änderte sich dieser Umstand und aus den willenlosen Monstern wurden sogar Serienantagonisten wie zum Beispiel in "The Walking Dead". Heutzutage sind Zombies in jedem Medium anzufinden. Dabei blieben ihre Grundeigenschaften bis heute fast dieselben und eine wirkliche Weiterentwicklung des Genres blieb aus.

 

Ein Umstand den Comic-Autor Olivier Peru wohl nicht länger hinnehmen wollte und mit "ZOMBIES" seine ganz eigene Version einer Zombie-Apokalypse schuf. Sein Versuch ist dabei mehr als geglückt.

 

 

Ein Mann, der alles verloren hat, aber auch nichts mehr verlieren kann, muss nun erneut zum Helden werden. Genau diese spannende und geniale Erzählung machen Mark Millars "Old man Logan" zu einem Meisterwerk. 

 

Ein Titel, den sich Comicautor Jeff Lemire erst noch verdienen muss. Als Autor von "Old Man Logan 2" wagt er sich in große Fußstapfen. 

 

 

Bereits dreimal haben wir euch die Comic-Reihe "Black Science" von Rick Remender ("LOW") vorgestellt und genauso oft waren wir absolut begeistert von den Abenteuern der Dimensionauten. Die im Everversum gestrandeten Helden dieser Geschichte durchlebten bisher mehr als eine brenzlige Situation und nicht alle von ihnen haben diese auch bisher überlebt.

 

Nach dem letzten verheerenden Sprung mit dem Pfeiler wurden die noch verbliebenen Mitglieder der Forschungsgruppe, angeführt vom Wissenschaftler Grant McKay, im Everversum verstreut. Band Nummer Vier mit dem Titel "Gotteswelt" setzt nun drei Jahre nach diesen Ereignissen ein und zeigt einen verzweifelten und desorientierten Grant McKay.

 

 

Er ist ein Genie, Milliardär, Playboy und Wohltäter. Wobei Letzteres nach den Ereignissen des Axis-Events nicht mehr ganz stimmt. Tony Stark hat sich verändert und das nicht gerade zum Besseren. Im Gegenteil, nie war das Gründungsmitglied der Avengers so egozentrisch, skrupellos und rücksichtsloser als jetzt.

 

Aus dem Beschützer der Menschen ist ein macht- und geldgieriger Soziopath geworden.

 

 

Marvels Blockbuster-Event "Civil War 2" steuert hierzulande dem großen Ende entgegen und noch immer herrscht Streit zwischen den Helden um den jungen Inhuman Ulysses, der durch seine Kräfte die nahe Zukunft vorhersagen kann und dabei nichts Gutes prophezeit.

 

Aus diesem Streit entbrannte, wie wir wissen, ein Krieg, der schon namhafte Opfer forderte. Dabei scheinen nun aktuell aber alle Zeichen auf einen neuen und noch viel schlimmeren Krieg zu deuten – einen Krieg der das sichere Ende einer ganzen Spezies bedeuten würde.

 

Das Ende der X-Men.