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Der Kino-Erfolg von Venom ist immer noch für viele überraschend und der Hype ist groß. Im Zuge des Films startete Panini Comics auch eine eben so große Welle an Veröffentlichungen rund um den schwarzen Symbionten. Venom: Dark Origin will dabei die Ursprünge von Eddie Brock als Wirt beleuchten. Gelingt das?

 

 

 

Verkorkste Kindheit

 

Eddie Brock ist ein auf dem ersten Blick normaler Junge, der wie alle anderen in seinem Alter zur Schule geht und den scheinbar üblichen Hobbys nachgeht. Tatsächlich aber ist Eddie alles andere als normal. Stets um Aufmerksamkeit buhlend, schreckt er vor wenigen Dingen zurück. Nicht mal davor Tiere zu entführen, um dann als strahlender Held dazustehen, sobald er diese an die Besitzer zurückgibt. Doch dies sind noch geringfügige Taten, besonders in Anbetracht dessen, was die Zukunft noch für ihn bereithält. Eddies Weg führt uns schon schnell nach New York, wo er nach einer Zeit der persönlichen Siege und Niederlagen schlussendlich seinem Schicksal begegnet.

 

Venom wird geboren.

 

 

Schwarz ist eine kalte Farbe

 

An und für sich mag ich Charakterstudien in Comic-Form und gerade bei Marvel erwarte ich da meist gute Ideen und interessante Ansätze. Zwei Punkte, die hier aber leider zu wenig umgesetzt werden.

 

Zum einen wäre da die Rolle des jungen Eddie, der von Beginn an einen eher zweifelhaften Eindruck erweckt. Es gibt kein einschneidendes Erlebnis oder etwas ähnliches in der Form, was begründet, warum Eddie bereits so früh solch ein Verhalten besitzt. Hier hätte es sicher Möglichkeiten gegeben. Zu Venom kann man nur sagen, dass kurz dessen Heimat gezeigt wird. Mehr gibt es auch da nicht zu holen und so dümpelt der Comic vor sich hin. Wir bekommen noch das Aufeinandertreffen mit Spider-Man zusehen und das war's dann auch. Verdammt schade.

 

 

Dunkelheit am Ende des Tunnels

 

Bei all meiner Kritik möchte ich natürlich auch was loben, auch wenn sich dies auf eine Sache beschränkt. Zeichner Angel Medina liefert einen guten Job ab und überzeugt mit coolen Panels. Hier bekommt man tatsächlich das, was man sich von einem Venom-Comic erwartet. Gerade die Kämpfe sind ein Highlight für sich und durchweg gelungen.

 

Es bleibt bei einer mittleren Enttäuschung von Venom: Dark Origin. So viel verschenktes Potenzial macht wahrlich traurig. Fans von Venom sollten daher lieber auf die aktuelle Comic-Reihe zurückgreifen. Die überzeugt schon weit mehr.

 

 

Fazit

 

Erzählerisch eine ziemliche Niete. Bilder und Farben funktionieren hingegen tadellos. Ob das einem allein schon den Kauf wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

 

 

 

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Empfohlener Kauflink:

 

http://www.comiccombo.de/Deutsche-Comics/Hefte-V-Z/Heft-Venom-Dark-Origin-SC::83792.html

 

 

 

Bildquelle: Panini Comics