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Aquamans schlagkräftige Begleiterin bekommt ihre eigene Mini-Serie und beweist darin durchaus gute Qualitäten. Warum es trotzdem Probleme mit der Story gibt, erklären wir euch in unserer Kritik.

 

 

20.000 Probleme unter dem Meer

 

In den Tiefen des Meeres herrschen unruhige Zeiten. Auf dem Thron von Atlantis sitzt ein Feind, der mehr und mehr an Macht gewinnt. Die eigentliche Herrscherin Mera ist aufgrund einer Verletzung gezwungen, sich ans Land zu begeben und Schutz zu suchen.

 

Doch der Krieg tobt unweigerlich weiter und Mera muss zurück in die Tiefen von Atlantis. Diese schwierige Aufgabe schafft sie jedoch nicht ohne Hilfe, weswegen es zu einer außergewöhnlichen Koalition kommt. Mera muss mit dem Ocean Master Orm zusammenarbeiten. Dieser lebt mittlerweile in Frieden am Land und besitzt sogar so etwas wie eine richtige eigene Familie. Doch selbst mit seiner Kraft wird Mera kaum Atlantis befreien können und so beschließt sie ein weiteres Wagnis und begibt sich in ihre Heimat Xebel, wo sie als Verräterin und Ausgestoßene gilt.

 

Nur mit der Armee von Xebel im Rücken, könnte Mera Atlantis und seine Bewohner befreien. Doch dafür muss sie erst König Nereus von Xebel überzeugen. Also jenen König, dem sie einst als Braut versprochen war.

 

 

Stille Wasser, sind nicht immer tief

 

Ja Mera - Königin von Atlantis ist ein an sich gut funktionierender Comic, der durch seine Figuren und den Aufbau interessant gestaltet wirkt. Hin- und hergerissen zwischen Traditionen und Überzeugungen erzählt dieser Comic auch eine in vielen Teilen mitreißende Geschichte.

 

Leider kann er dabei aber nicht auf Klischees verzichten, bzw. aufs allernötigste reduzieren, womit vieles sehr vorhersehbar erscheint. Ein weiteres Problem ist zudem Meras Entwickelung von einer verletzten Königin – die sogar den größten Teil ihrer Kräfte verloren hat – hin zur titelgebenden Heldin am Ende des Comics. Es findet kein klarer und definierter Bruch in der Figur statt. Zwar erfahren wir anhand kurzer Rückblenden einiges über Meras Erziehung, die hier ihre Entwicklung innerhalb des Comics erklären sollen, wirklich überzeugen kann das aber wenig. Was eher bleibt, ist das Gefühl, dass mehr möglich gewesen wäre.

 

 

Land in Sicht

 

Es muss trotzdem erwähnt bleiben, dass Mera - Königin von Atlantis keine Vollkatastrophe ist. Der Brite Dan Annett ist schließlich kein Unbekannter und hat bereits viele Werke bei DC als auch Marvel und anderswo veröffentlicht. Auch Lan Medina als Zeichner kann jede Menge Erfahrung vorweisen und beschreitet hier sichere Wege.

 

Mir persönlich fehlten jedoch noch deutlich Details in der Umgebung. Oft war mir die Welt von Mera und Aquaman zu trist und leblos dargestellt. Bei der Darstellung der Figuren kann Medina aber mehr überzeugen. Zum Schluss verdient dann noch Panini als Verlag großes Lob für die Entscheidung das Variant-Cover von Stanley Lau fürs Paperback zunehmen.

 

Fazit

Es ist schon deutlich sichtbar, mit welchem Problemen Mera - Königin von Atlantis zu kämpfen hat. Es bleibt bei einem soliden Titel.

 

 

 

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Empfohlener Kauflink:

 

http://www.comiccombo.de/Deutsche-Comics/Hefte-M-O/Heft-Mera-Koenigin-von-Atlantis::84613.html

 

 

 

Bildquelle: Panini Comics