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Totgeglaubte Helden kehren zurück und alte Feinde sterben. Marvel liefert den Auftakt zu einem neuen Event mit dem Namen Infinity Wars. Was dabei tatsächlich unendlich erscheint, erklären wir euch in unserer Kritik.

 

 

Alte Gesichter

 

Adam Warlocks Werdegang ist eng verflochten mit der Geschichte der sechs mächtigen Infinity-Steine. Daher ist auch kaum verwunderlich, dass er nun im Anflug des neuesten Events mit dem Namen Infinity Wars auch eine Rolle spielen soll. Schließlich geht es darin einmal mehr um das Suchen und Finden jener kosmischen Steine, die die bekannte Realität komplett verändern könnten und es auch schon getan haben.

 

Für Adam Warlock ist besonders der Seelenstein dabei von Bedeutung, schließlich war er bereits mehr als einmal darin gefangen und kann die darin Seelenwelt als sogenannte zweite Heimat bezeichnen. Ein Schicksal, das aber auch viele andere Helden teilen mussten – und vielleicht auch demnächst wieder tun.

 

Dunkle Kräfte greifen erneut nach den sechs Steinen und deren aktuellen Trägern. Diese sind recht prominent besetzt und warten mit so mancher Überraschung auf. Generell feiern hier gleich zwei totgeglaubte Charaktere ihre Rückkehr, auch wenn dies mittlerweile keine Überraschung mehr darstellt.

 

Die Tatsache, das oft vermeintlich gestorbene Figuren wieder auftauchen, ist bei weitem nicht neu und ich zähle mich persönlich zu den Lesern, denen sowas auch auf die Nerven geht (dazu aber woanders mehr). Wirklich viel zu tun bekommen die vorgestellten Charaktere aber nicht, einzig die Guardians of the Galaxy müssen sich in eine gewaltige Schlacht stürzten. 

 

 

Alte Probleme 

 

Es fällt schwer, diesen Titel richtig zu bewerten, zumal es der erste Teil einer Vorgeschichte ist und somit nicht viel Schicksalhaftes passieren darf. US-Leser wissen natürlich, dass sich dies  mit Hauptevent schnell ändern wird und damit auch die Qualität steigt.

 

Gerry Duggan schafft es nämlich bereits jetzt schon, ein wenig mehr Stimmung aufzubauen als zuletzt Mark Waid mit Avengers: No Surrender. Eine Leistung, die man dennoch nicht zu hoch bewerten sollte. Der Hauptgrund dafür ist die ewig wiederkehrende Erzählung um die Infinity-Steine. 

 

Marvel bewies in letzter Zeit, wie gut sie Geschichten erzählen können, ohne sich dabei mit den Steinen auseinandersetzen zu müssen. Warum also die Rückkehr? Liegt es daran, das ein Infinity War das Kino erobert hat? Will man diesen Hype nutzen?

 

Ja, wahrscheinlich und ehrlich gesagt kann ich das auch verstehen. Marvel braucht bessere Verkaufszahlen, denn diese sind weit weniger gut als gedacht. Ob nun solche Aktionen hilfreich dabei sind, muss erst noch geklärt werden.

 

 

Fazit

 

Nur mit ganz leisen Schritten begibt sich Marvel in das kommende Event. Allzu große Erwartungen sollte man bei dieser Vorgeschichte aber nicht haben. 

 
 

 

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Bildquelle: Panini Comics