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 Auf der Gamescom hatten wir Caio von Cat Nigiri im Interview. Nun konnten wir eine Early Access-Version spielen und berichten von den Erfahrungen mit dem 2 Tasten Metrovania.

 

 

Story

 

Der Agent Terry Cooper stirbt bei einem Einsatz und befindet sich nun im Limbo. Dort angekommen, gibt es nur eine Möglichkeit zurück ins Leben zu finden. Er muss sich durch den Limbo kämpfen und den Ausgang finden.

 

 

Gameplay

 

Zugegeben, die Story ist recht einfach gestrickt. Das ist aber auch nicht wichtig, da es um das Spiel an sich geht. Ihr benutzt wirklich nur zwei Tasten um von A nach B zu kommen. Die einzelnen Passagen mit ihren Herausforderungen haben es in sich. Mit den beiden Pfeiltasten, Links und Rechts (oder A und D), steuert ihr Terry. Später bekommt ihr noch drei Upgrades, die ihm durch schwierigere Passagen helfen sollen. Auch diese werden nur durch die Pfeiltasten benutzt. So hat man eine sehr einfache Steuerung, die aber ganz schön schwierig wird, wenn es darauf ankommt. Das wichtigste ist nämlich Reaktion.

 

 

Grafik und Sound

 

Die Grafik ist im schönen Pixellook gehalten. Das gibt einem das tolle Retrogefühl. Jede einzelne Welt hat eine andere Farbe. Der Sound ist einprägsam und ebenfalls sehr Retro - minimalistische Klänge, die passend mit der Pixeloptik harmonieren.

 

 

Das Spiel

 

Natürlich gibt es irgendwann die eine oder andere Fruststelle. "Necrosphere" fordert sehr viel, da es eben nur auf die Reaktion ankommt. Mithilfe von Blasen kann Terry springen. Da sein größter Feind die Schwerkraft ist und es zuviele Fallen gibt, sind sie irgendwann sein bester Freund und verräterischer Feind zugleich. Ihr beginnt noch recht einfach, euch per Blasen über tiefe Schluchten, Stacheln oder Feuerbälle zu hechten. Später wird es eine einzige Luftakrobatik-Nummer, wenn der nächste Checkpoint meterweit entfernt über Abgründe voller Stacheln und wandernder Feuerbällen ist. Hinzu kommen Schalter und Türrätsel, die gern mal eine Zeitbegrenzung enthalten.

Unfair ist das Spiel nicht, sondern bietet eine steigende Lernkurve. Wo ihr anfangs noch scheitert, seid ihr nach einigem Üben Herr und Meister der Passage. Was mir auch gut gefällt: Ihr werdet nach einem Tod immer zum Anfang der eben bewältigten Passage zurück geworfen. So könnt ihr schnell einen erneuten Versuch wagen und weiter lernen, wie es funktioniert. 

Da es eben nur zwei Tasten sind, die man benutzen muss, ist das Spiel sehr einsteigerfreundlich und für Jung und Alt geeignet. Wer gut durch kommt, kann das Spiel auch in knapp drei Stunden beendet. Das ist vollkommen okay. Es macht sehr viel Spaß, einfach reinzusteigen und sein Fähigkeiten auszutesten.

 

 

Fazit

 

"Necrosphere" ist ein kleiner Geheimtipp. Die sehr simple Steuerung macht es jedem sofort zugänglich. Der Retrostil passt perfekt und der Schwierigkeitsgrad ist hart aber schaffbar: Nie unfair, sondern zum nächsten Versuch ermutigend. Der kleine Metrovania-Einfluss motiviert einen, immer weiter zu spielen um an Orte zu gelangen, wo man vorher noch nicht hin gelangte. Ein schönes Vergnügen für zwischendurch, das sich jeder mal anschauen sollte. Sehr Empfehlenswert.

 

 

unser Gamescom-Interview mit Caio von Cat Nigiri: