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Endlich kommt die erste Kritik zu den zwei nächsten Spiele-Projekten. Anfangen wollen wir mit dem neuen DOOM oder auch DOOM 4. 

 

 

Story

 

Auf dem Mars ist mal wieder die Hölle ausgebrochen. Die Marsstationen werden mit den Gedärmen und dem Blut der Bewohner neu dekoriert. Zu verdanken ist dies der UAC Mitarbeiterin Olivia Pierce. Diese lässt sich mit der Hölle ein, um mehr Macht zu bekommen. Man selber erwacht als DOOM-Marine aus einem Steinsarg und muss nun Olivia und die Hölle aufhalten. Zur Seite stehen einem der Leiter der UAC, Samuel Hayden, und seine KI VEGA.

 

 

Das Spiel

 

DOOM ist ein klassischer Ego-Shooter. Allerdings gibt es eher Arenakämpfe als normale Schlauchlevel-Action. Man hat aber schon recht große Level, die auch Geheimnisse und Abzweigungen haben. Man sollte also ruhig mal die Gegend erkunden, anstatt strikt der Wegmarkierung auf der Karte zu folgen. 

 

An die Arenakämpfe muss man sich gewöhnen. Entweder man liebt sowas oder hasst es abgrundtief. Hier ist es aber eher so, dass man anfangs nicht so recht weiß, was das soll und man später ziemlich viel Spaß hat, die Viecher über den Jordan zu schicken. 

 

Da kommt dann auch etwas Neues in der Reihe dazu. Ein Upgrade-System. Man findet entweder Argent Power um Munitionskapazität, Leben oder Rüstung zu erhöhen oder bekommt durch das Erledigen besonderer Sachen im Spiel Waffenpunkte, mit denen man seine Waffen upgraden kann.

 

 

Gameplay

 

Was mich zum Gameplay bringt: "DOOM" geht recht schnell von der Hand. Man hat ein großes Arsenal an Waffen und ballert sich flott und stylisch durch die Monsterhorden. Umso besser man sich upgradet, umso mehr Spaß macht es dann, die Arenakämpfe zu bestreiten. Man jagt irgendwann eher, als dass man versucht zu überleben. 

 

Schießen geht gut von der Hand. Man hat eine Schlagattacke und es gibt Granaten. Das aber wohl neueste und prägendste Element sind die sogenannten "Glory-Kills". Attackiert ihr ein Monster, nachdem ihr es ziemlich geschwächt hat, kommt eine kleine Animation, worin ihr die Biester entweder entzwei reißt, die Augen rausholt, Genicke brecht oder Köpfe zerplatzen lasst. Das ist anfangs schön anzusehen und man freut sich bei jedem weiteren Monster über neue Kill-Moves. Allerdings macht man es irgendwann unbewusst, um Leben oder Munition zu bekommen und achtet schon gar nicht mehr so genau darauf, auf welche Art die Wichte zurück zur Hölle gesendet werden. Die Kills unterscheiden sich je nachdem, welches Körperteil anvisiert wird. 

 

Will man einen Unhold gleich schnell töten, nimmt man die Kettensäge. Diese funktioniert nur mit Benzin. Und je größer oder gefährlicher die Viecher werden, umso mehr Benzinpunkte braucht man, um einen One-Kill-Move zu machen. Es winkt aber viel Munition für alle Waffen.

 

 

Grafik und Sound

 

Das Setting ist schon sehr nach dem dritten Teil der Serie angesiedelt. Der Mars sieht gut aus und die Stationen machen was her. Die Höllenabschnitte gefallen auch und sehen noch recht okay dafür aus, dass es die Hölle ist. Es könnte auch ein Setting aus Mortal Kombat sein. Im Allgemeinen wirkt "DOOM" sehr comichaft. Viele der Monster wirken weniger furchteinflößend. "Doom 3" war da eher ein Horrorshooter als dieses "DOOM". Allerdings will es das auch nicht sein. Der dreckige Look hätte zu dem Arenashooter nicht gepasst. Darum geht das in Ordnung. Es macht ja keinen Sinn, jedes Mal aus der dichten Atmosphäre rausgeholt zu werden, um Horden von Monstern in einem kleinen Areal zu beseitigen.

 

Der Sound ist eine Mischung aus Metal-Industrial-Musik. Ruhigere Klänge außerhalb der Kämpfe und schnelle harte Musik, wenn man sich den Weg freiballert. Es passt zum neuen Gesicht von DOOM.

 

 

Was gibt’s sonst?

 

Die Story ist jetzt nicht so fesselnd und den Plot Twist riecht man meilenweit gegen den Wind. Trotzdem macht die Geschichte Spaß, da wir hier nur wenige Charaktere haben, denen man folgen muss. 

 

Was richtig schön ist, sind die vielen Geheimnisse pro Level. Seien es Upgrades für den Marine oder aber Easter-Egg-Level aus den alten "Doom"-Spielen. Diese kann man freischalten und dann im Menü auswählen, um sie zu spielen. Natürlich gibt es noch andere Easter Eggs zu finden, aber das ist schon sehr netter und guter Fanservice. 

 

 

Fazit

 

"DOOM" macht Spaß und ist eine gekonnte Abwechslung zum Einheits-Militär-Shooter-Brei. Die Arena-Kämpfe sind anfangs eine Gewohnheitssache, machen aber dann richtig Spaß. Die "Glory Kills" nutzen sich mit der Zeit ab, wirken aber nicht total fehl am Platz. Die Story wird jetzt keinen Preis gewinnen, trägt aber gut durch das Spiel. 

 

Ich kann dieses Spiel nur empfehlen, wenn man schon damals auf die alten "Doom"-Teile stand. Sollte jeder mal angezockt haben.

 

 

PS:

Den Multiplayer habe ich nicht angespielt und kann daher nichts dazu sagen. Das SnapMap-Gimmick ist eine nette Dreingabe, ich persönlich habe aber keine Map erstellt oder erstellte gespielt. Für Leute, die aber ihre eigenen Maps erstellen und teilen wollen, ist es eine tolle Zugabe.