Wahrer Horror entsteht im Kopf. 

 

Dort entscheidet es sich, ob wir nun panische Angst verspüren oder das Erlebte oftmals als lächerlich abtun. Eine Horrorgeschichte braucht strenggenommen nicht viel, um als gut bezeichnet zu werden. Halbwegs interessante Charaktere, ein spannender Handlungsbogen und vor allem eine Idee, die die ganze Geschichte von vorn bis hinten trägt. Glücklicherweise gibt es diese Geschichten und sie haben Millionen von Fans. Ich liebe Horrorgeschichten, am meisten in Buchform, denn hier spielt sich – wie gesagt – der Horror im Kopf ab, denn ein wirklich gutes Horrorbuch hat sie; 

Die Seiten des Grauens...

 

Heute:

Drive-In 

 

 Im Heyne-Verlag feiert man 50 Jahre Science Fiction. Da darf bei den Neuauflagen auch jemand wie Isaac Asimov natürlich nicht fehlen. Chris hat sich „Die Suche nach der Erde“ aus dem Foundation-Universum deswegen mal genauer angeschaut.

 

Es zählt zu den berühmtesten Filmmonstern überhaupt. Neben Dracula und dem Wolfsmenschen gehört Frankensteins Monster zu den absoluten Klassikern, quasi der Urvater des Horrorgenres. Mary Shelleys Monster bleibt wohl für immer unvergessen – auch wenn (gerade, wenn man nur die Filme kennt) der originale Romane heutigen Lesern schon ziemlich zäh vorkommen kann. Hellboy-Schöpfer Mike Mignola hat sich nun dem Ungetüm angenommen und es tief unter die Erde geführt, weit weg von unserer Welt und direkt in eine fesselnde Geschichte. Doch auch das verläuft nicht ohne das eine oder andere Problem. Ob es nun der Weg von Frankenstein ist oder die Geschichte selbst. 

 

 

Mitgefühl 

 

Ich habe bereits eine Kritik zu diesem Werk geschrieben. Sie war komplett fertig und ich brauchte sie nur noch an meinen Kollegen Sascha schicken, damit er sie abnimmt und online stellt. Der normale und übliche Ablauf halt. Warum also habe ich sie dann wieder gelöscht, fragt ihr euch jetzt vielleicht. Weil ich nun vor etwas mehr als 24 Stunden selbst Vater geworden bin. Ich war dabei, als mein Sohn das Licht der Welt erblickte. Ich habe selbst diesen Moment erlebt und gespürt. Ja, ich habe geweint. Aus purer Freude natürlich und vor allem vor Glück. Verzeiht mir bitte, wenn ich nun – vollgepumpt mit Emotion und so 'nem Zeug – noch einmal vor meinen Laptop sitze und diese Kritik erneut verfasse.  

 

Nächster Halt, London

 

Während wieder einmal die TARDIS durch Raum und Zeit kreist, diskutieren Clara Oswald und der Doctor erneut darüber, wohin es als nächstes geht. Dass diese Frage nicht so leicht zu beantworten ist verständlich. Immerhin bietet die TARDIS die Möglichkeit überall hinzureisen, aber wem erzähle ich das?

 

Ein Held

 

Die Augen vom Klingenbiest glühen in einem von hasserfüllten Rot. Sein gigantischer Körper baut sich zu voller Größe auf und ragt weit über die schneebedeckten Baumkronen hinaus. Unter seiner Haut kocht das Blut. Sein Junges ist tot und direkt neben dem zerrissenen Körper kauern drei Winzlinge im Schnee. Kinder. Zwei von ihnen tragen Flügel auf dem Rücken. Der dritte scheint nur ein Mensch zu sein. Ein einfaches Kind, eingehüllt in die dicke Tierfelle. Die Angst beherrscht sie. Die Angst vor dem nahenden Tod.