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Es zählt zu den berühmtesten Filmmonstern überhaupt. Neben Dracula und dem Wolfsmenschen gehört Frankensteins Monster zu den absoluten Klassikern, quasi der Urvater des Horrorgenres. Mary Shelleys Monster bleibt wohl für immer unvergessen – auch wenn (gerade, wenn man nur die Filme kennt) der originale Romane heutigen Lesern schon ziemlich zäh vorkommen kann. Hellboy-Schöpfer Mike Mignola hat sich nun dem Ungetüm angenommen und es tief unter die Erde geführt, weit weg von unserer Welt und direkt in eine fesselnde Geschichte. Doch auch das verläuft nicht ohne das eine oder andere Problem. Ob es nun der Weg von Frankenstein ist oder die Geschichte selbst. 

 

 

Mitgefühl 

 

Ich habe bereits eine Kritik zu diesem Werk geschrieben. Sie war komplett fertig und ich brauchte sie nur noch an meinen Kollegen Sascha schicken, damit er sie abnimmt und online stellt. Der normale und übliche Ablauf halt. Warum also habe ich sie dann wieder gelöscht, fragt ihr euch jetzt vielleicht. Weil ich nun vor etwas mehr als 24 Stunden selbst Vater geworden bin. Ich war dabei, als mein Sohn das Licht der Welt erblickte. Ich habe selbst diesen Moment erlebt und gespürt. Ja, ich habe geweint. Aus purer Freude natürlich und vor allem vor Glück. Verzeiht mir bitte, wenn ich nun – vollgepumpt mit Emotion und so 'nem Zeug – noch einmal vor meinen Laptop sitze und diese Kritik erneut verfasse.  

 

Ein Held

 

Die Augen vom Klingenbiest glühen in einem von hasserfüllten Rot. Sein gigantischer Körper baut sich zu voller Größe auf und ragt weit über die schneebedeckten Baumkronen hinaus. Unter seiner Haut kocht das Blut. Sein Junges ist tot und direkt neben dem zerrissenen Körper kauern drei Winzlinge im Schnee. Kinder. Zwei von ihnen tragen Flügel auf dem Rücken. Der dritte scheint nur ein Mensch zu sein. Ein einfaches Kind, eingehüllt in die dicke Tierfelle. Die Angst beherrscht sie. Die Angst vor dem nahenden Tod.

 

Warum ist er mein Comic der Woche?

 

Band 1 war schon ein riesiger Spaß und Band 2 steht ihm in nichts nach.

 

 

Warum ist er mein Comic der Woche?

 

Ich hab wegen Guillem March einen Blick riskiert und konnte es dann nicht mehr aus der Hand legen, bis ich die letzte Seite gelesen habe.

 

Warum ist er mein Comic der Woche?

 

Weil er der Comic der letzten Woche war, den ich trotz Stress und der Fülle an Neuheiten einfach lesen musste.