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Pic Kritik Oink

Es gibt ja so Comics, wo man schon nach wenigen Seiten weiß: Das Ding ist gut! Und zwar so richtig. Genau so ein Comic ist "Oink"!

 

 

Gottes Kinder

 

Sie sind Sklaven, gezüchtet zu einem einzigen Zweck: Uns zu dienen. Eingepfercht in riesige Fabriken, verbringen sie ihr tristes Dasein mit arbeiten. Kein eigenständiges Denken – oder man ist tot. Keine neugierigen Fragen – oder man ist tot. Keine Rebellion – oder man ist erst recht tot. Es sind diese Regeln die über die Zuchtrasse von Schweinemenschen regiert. Arbeit oder Tod. Oink kennt diese Regel seit er noch ein kleines und unbeholfenes Ferkel war. Aber Oink ist anders als seine Gefährten und Miteingesperrten. Oink kann denken und will denken! Oink hat Fragen und er will sie stellen! Oink kennt die Rebellion noch nicht, aber er wird sie herbeizuführen! Er lehnt sich auf gegen die die ihn unterdrückt und ausgenutzt haben. Oink will kämpfen. Oink will leben.

 

 

Denken verboten!

 

John Mueller hat ein wahres Wunderwerk an Comic geschaffen und das gleich auf mehreren Ebenen. Zum einen wäre da die Geschichte und dessen düsterer und rauer Erzählstil. Im schon fast klassisch wirkenden Gewand erzählt er von Unterdrückung, Sklaverei und dem Wunsch nach Freiheit. Alles bekannte Motive und doch fühlt sich "Oink" auch anders an. Die Geschichte von Oink dem Himmelsschlachter schafft einen perfekten Spagat zwischen neu und alt. Sie ist klassisch und doch modern. Sie ist packend erzählt und doch einfühlsam. Kurzum, John Mueller hat mit "Oink – Der Himmelsschlachter" ein Meisterwerk an Comic geschaffen. Punkt.

 

 

Fazit

 

Intensiv. Phänomenal. Großartig. Oink ist das alles und noch viel mehr. Diesen Comic muss man lesen!

 

 

 

 

empfohlener Kauflink:

http://www.comiccombo.de/Deutsche-Comics/Album-M-O/Album-Oink-Himmels-Schlachter::72023.html

 

Bildquelle: 

Splitter Verlag