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Ein weiteres Mal entführt uns Rick Riordan in die Welt von Percy Jackson, voller Monster, Helden und Götter. Einer dieser Götter ist der Protagonist dieser neuen Reihe – Apollo. Aus den vorherigen Büchern kennt man den Gott als unglaublich gutaussehenden, charmanten und talentierten Haiku-Poeten, diesmal lernt man eine völlig neue Seite von ihm kennen, seine sterbliche.

 



„Used to be goddy
Now uptown feeling shoddy
Bah, Haiku don’t rhyme.”

 

Nach dem Kampf zwischen Göttern und Giganten schmeißt Zeus Apollo aus dem Olymp. Er landet, sterblich, ohne göttliche Kräfte und äußert durchschnittlich aussehend in einer Mülltonne in Hell‘s Kitchen. Hier trifft er auf die Halbgöttin Meg McCaffrey, die seine Dienste für sich beansprucht und ihm somit eine Möglichkeit bietet sich für seine Fehltritte zu rehabilitieren. Zusammen mit alten Bekannten aus Camp Half-Blood machen sich die zwei an die Arbeit, ein mysteriöses, seit Jahrtausenden vergessenes Orakel zu finden. Denn seit sich das Monster Python in Delphi breit machte, ist den Helden die Quelle der Prophezeiung und Kommunikation verwehrt.

 

 

„Check your spam folder
The prophecies might be there
No?
Well, I’m stumped. Bye”

 

Das Abenteuer eröffnet dem Leser neue Erkenntnisse und Zusammenhänge zwischen den Ereignissen aus der Percy-Jackson-Reihe und aus den Bänden um die Helden des Olymp. Der Leser kehrt an bekannte Orte zurück, trifft neue Halbgötter und lernt die melancholische Seite des großmauligen Gottes Apoll kennen.

 

Ich habe die englische Ausgabe des Buches, die beim Penguin-Verlag erschien, gelesen und war wieder einmal bestens unterhalten. Rick Riordans Schreibstil ist wie bekannt leicht und kurzweilig, die Geschichte humorvoll. Das Buch lässt sich schnell und flüssig lesen und ist für Fans der Reihen definitiv einen Kauf wert. Wer sich bisher noch nicht mit Percy Jackson beschäftigt hat, kann hier aber ebenso zu schlagen, da bekannte Charaktere nur eine untergeordnete Rolle spielen und durch den Protagonisten gut eingeführt werden.  


Ein schönes Gimmick sind die Haiku zu Beginn jedes Kapitels, gedichtet von unser aller Lieblings-Gott.

 

Bisher ist das Buch noch nicht auf Deutsch erschienen, wer nicht warten will – keine Sorge. Das Buch ist gut und leicht verständlich auch auf Englisch.